Gästebuch

Ich begrüße Sie herzlich in meinem Gästebuch und freue mich auf Ihre Grüße, Anregungen und Gedanken.

Ihr Samuel Kummer

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20.04.2011      Martin Fink,  Pfullingen

   Ich war am Samstag, 12. März zur Orgelandacht in der Frauenkirche. Welch grandiose Improvisation von Samuel Kummer. Es hat mich sehr begeistert und motiviert, ebenfalls mehr auf der Orgel zu spielen. Es war ein Genuss für die Ohren. Die Perfektion des Meisters am Orgeltisch hat man in der Stimmung seiner Variationen (Fuge und Co.) wahrlich erleben können.
Vielen Dank Samuel, für dieses tolle Empfinden und das einmalige Erlebnis.
Martin Fink


  
03.10.2010      Dr Alexander Rentschler,  Dresden

   Danke für die unvergesslichen Improvisationen vom Frauenkirchenorganisten (Samuel Kummer) der letzten Konzerte vom 27. August und vom 1. Oktober die ihresgleichen suchen. Anzuregen wären hier entsprechende, später käuflich erwerbbare Tonaufnahmen um diese musikalischen Unikate für die Nachwelt festzuhalten. Ein Jammer derartige virtuose Kleinode für nur einen kleinen Kreis von Zuhörern verblassen zu lassen.
Bravo! Weiter so.

mfg
Dr. med. Alexander Rentschler


  
11.08.2010      Andreas Barth,  Dresden

   Lieber Samuel,
für Deine Konzertreise nach Riga wünsche ich Dir Gottes Begleitung und Segen, gutes Gelingen beim Spiel und ich freue mich dann auf den nächsten Bachzyklus, wenn Du wieder in DD bist!
Liebe Grüße von Andreas


  
29.05.2010      André K.,  Karlsruhe

   Hallo Samuel,

leider konnte ich BWV 565 am 9.4. nicht miterleben, da ich in der Zeit umgezogen bin. Weißt du zufällig, ob oder wo es in der Nähe von Karlsruhe etwas ähnliches wie den Bachzyklus gibt? In Dresden wird es ja nicht so schnell wieder auf dem Plan stehen und ob ich es dann schaffe...

Viel Spaß weiterhin beim Orgeln!

André


Hallo André,

schade, dass du das Konzert am 9. April nicht miterleben konntest. Aber die Bachschen Orgelwerke gehören zur Standardliteratur und werden auch in deiner Nähe regelmäßig aufgeführt. Informiere dich einfach über die Konzertkalender der jeweiligen Städte oder Kirchen. Vielleicht kannst du dann auch schon bald BWV 565 live hören.

Viel Erfolg bei der Suche,
Samuel Kummer

  
22.02.2010      Elsa Frieda Pappert,  Dresden

   Sehr geehrter Herr Kummer,

Ihr Spiel beim Konzert am 12.Februar ließ die Tragödie des 13. Februar erinnern, fassungslos an diesem Ort. Arglos, verspielt und unschuldig wie die Stimmung damals in der Fastnachtszeit sicher war spielten Sie die Unschuld und Arglosigkeit dieser Stunden in hellen Tönen, fast übermütig in schwierigsten Phrasierungen, prägnant und blitzsauber, freudig. Wer hätte auch ahnen sollen dass Dresdner und Schutz suchende Flüchtlinge, Kinder , die Schwächsten ein Ziel sein sollten und unersetzliche Kulturwerte nicht schützen. Sie ließen Ihre Orgel vom Klagen und Weinen künden, die zahllosen Schicksale zu einem gehörten Denkmal werden für all die von denen keiner weiss, wo und wie sie starben in dieser Nacht, den überlebenden Angehörigen, denen als Ort des Erinnerns nur diese Kirche bleibt und das Glockenläuten. Sie kündigten in der Musik von Franck nicht fassbare Bedrohungen an, Angst, Gewalt, spielten Bilder des Infernos gegen das Vergessen - und dann Stille, Stille, die weh tut. Nie zuvor hörte ich diese grand piece symphonic von Franck und dessen Musik so mitten ins Herz getroffen, Sie erhoben sie zu einem solchen Ort des Erinnerns, des Gedenkens,für die Menschlichkeit, gegen das Vergessen. Wirklich tot ist nur, wer vergessen ist! Ich danke Ihnen und bin in meinem Schmerz getröstet.

Elsa Frieda Pappert


  
26.01.2010      Martin Hruschka,  Berlin

   Sehr geehrter Herr Kummer,
welche Vollendung des CP 14 spielten Sie denn bei Ihrem "Kunst der Fuge"-Konzert?
Das Programm schwieg sich leider darüber aus...

Lieber Herr Hruschka,
vielen Dank für Ihr Interesse.
Die Fuga à 3 Sogetti habe ich durch eine Improvisation ergänzt.

Mit freundlichen Grüßen,
Samuel Kummer

  
17.01.2010      Dr. Marion Gabur,  Dresden

   Lieber Samuel Kummer,

noch gefangen von den Eindrücken Deines Konzerts vom 8. Januar ist es mir ein tiefes Bedürfnis Dir zu danken für das Gehörte, möchte Worte finden,wofür es eigentlich keine gibt und die Macht der Sprasche endet. Es ist, als wolle man ein Bild über den Eindruck eines Duftes malen, kein Pinsel wäre fein genug, alle Farben dieser Welt würden nicht genügen, diesen Sinneseindruck gebührend zu fassen. Ähnlich ist`s mit Worten zu Deinem Spiel. Es heißt bei Friedrich Nietzsche, ein Leben ohne Musik sei ein Irrtum, und mit E. T. A. Hoffmann, wo die Sprache aufhört beginne die Musik. Für die gestern in Deinen Interpretationen zu Bachs Präludien, Chorälen und Fuge und ganz besonders den Impros erlebten Emotionen reichen die Möglichkeiten der Sprache nicht, sie angemessen zu beschreiben. "Die Musik, das bleibt einmal unleugbar, ist ein unendlich mächtiger Hebel der Empfindungen, sie fängt an,wo die Sprache aufhörte, und wo sie endigt, reicht selbst der Gedanke nicht hin" (W. v. Humboldt 1809). Worte berühmter Denker lassen begreifen, warum der Hörer sich verneigt vor diesem Instrument, der wahrhaften Königin, und vor Deiner Kunst, sie zum Klingen zu bringen, das Publikum stumm werden und auch mit offenem Mund staunen und träumen lässt.

Es schien wie nicht von dieser Welt, diese Orgel mit Dir fühlen, singen, gleichsam atmen und pulsieren zu hören - und man ist förmlich atemlos, wenn Töne sich Bahn brechen von zart schwebend, singend, summend wie Nebel, nahezu zärtlich sich ins Ohr schmeichelnd bis mächtig, majestätisch, kraftvoll, dass die Kirchenmauern hallen, die Sitzbank zu schweben scheint - man staunt wieder wie ein Kind, fühlt sich klein vor dieser Macht, jeder Ton ein Gedanke, der das Herz ein wenig schneller schlagen lässt, Musik ist ein Geschenk! Wie wohltuend bescheiden schenktest Du Deinen Beifall mit einer dankbaren Geste diesem herrlichen Instrument, das Deine Händs sprechen, singen, jubilieren, klagen, fragen, lächeln lassen, wie einer begnadeten Solistin - vereinzelte Bravos gaben der Emotion Deiner Zuhörer eíne Stimme, ach hätten es doch mehr stumme innere Stimmen gewagt, sich begeistert zu artikulieren, Empfindungen nicht nur stumm applaudierend hörbar werden zu lassen. Mein schüchtern leis` geflüstertes Danke war auf der Empore sicher kaum zu vernehmen, es galt allem, was dieser Ort bedeutet. Einzelne Begeisterungsrufe in dieser besonderen Kirche lassen die erlebten Gefühle für den Künstler und sein Instrument erlebbar werden und uns alle hoffentlich ein wenig klüger und ein Stück dankbar und demütig zurück, ein wahres musiziertes Thema "Wir Christenleut haben jetzund Freud".

Mit Molieres Worten möchte man in die Welt die Botschaft tragen: "...wenn alle Menschen Musik lernten, wäre das nicht eine Möglichkeit, sie in Einklang zu bringen und so der Welt den ewigen Frieden zu sichern?" und mit Claudia Keller uns jeden Tag erinnern: "Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel, wenn wir fliegen wollen, müssen wir uns umarmen."

Ich bin tief beeindruckt und dankbar. Das Beste und allen Segen wünscht Dir und Deiner Familie Marion


  
14.01.2010      Petra Reinecke-Fischer,  Ludwigsburg

   Sehr geehrter Herr Kummer,

ich habe mir eben die Aufzeichnung des Neujahrsgottesdienstes angesehen und habe bei dem schönen Stück nach der Predigt extra nochmal nachgeschaut, von wem das denn sei. Als musikalischer Laie konnte ich nichts mit ihrem Namen anfangen und war dann überrascht, daß Sie aus meiner Nähe stammen. Wir leben in Ludwigsburg.

Das Stück "Freut Euch Ihr lieben Christen all" hat mich sehr berührt. Es passt perfekt zur Aussage der Predigt. Dieses "Gespräch" zwischen Mathias Schmutzler und Ihnen spiegelt für mich die Gefühle in der Musik wider. Vielen Dank!

Wir sind Anfang Februar auf Besuch im schönen Dresden. Ich nehme mir vor, daß ich die Orgelandacht besuche.

Eine gute Zeit wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie
Petra Reinecke-Fischer


  
04.01.2010      Hella Schlenker,  Bautzen

   Sehr geehrter Herr Kummer,

Ihr Orgelspiel zur Neujahrspredigt 2010 der Frau Bischöfin schien mir wie eine Übersetzung der mutigen, nahezu übermenschlich treffenden Worte in die Sprache der Musik, die keines Dolmetschers und keiner Erklärung bedarf. Ihr Spiel auf dieser herrlichen Orgel schien mir wie eine kostbare Fassung für diese Perle an formulierten Gedanken und Gefühlen, selbst Leid, Angst,Gleichgültigkeit, Verlassenheit, Einsamkeit, Not - aber auch Güte, Demut und Miteinander kennend. Sie endeten das "Zwiegespräch" mit der Trompete in einem strahlenden Dur-Ackord, in Zuversicht und Hoffnung. Danke, einfach Dank dafür! Möge Ihre Botschaft in den Herzen aller Menschen klingen.

Hella Schlenker aus Bautzen, der Heimat der Orgelbaufirma Eule


  
03.11.2009      Thomas Haubrich,  Amriswil/Schweiz

   Sehr geehrter Herr Kummer,

Planen Sie, irgendwann einmal eine CD an der Frauenkirchenorgel mit Improvisationen von Ihnen zu veröffentlichen?

Herzliche Grüsse aus der Schweiz:

Thomas Haubrich
www.orgelimprovisation.ch



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